11. Netzwerk-Forum im BCU
mit integrierter Kunstausstellung von Verena Kandler
Ausstellungszeitraum 24. Juni 2026 bis voraussichtlich Frühjar 2027
Über Verena Kandler:
Verena Kandler ist bildende Künstlerin und Kunstpädagogin aus München. Ihre Kunstpraxis verfolgt einen branchenübergreifenden und partizipativen Ansatz. Ihre Vision ist es eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen, Perspektiven und Branchen zusammenzuführen. In der Zusammenarbeit entsteht Kunst, die persönliche Werte, Visionen und Stärken sichtbar macht. Die Künstlerin entwickelt aus scheinbar nutzlosen Gegenständen oder Materialresten einzigartige Collagen und neue Sichtweisen auf die Fragen unserer Zeit. Ihre künstlerischen Angebote umfassen Live Kunst für Events, Ausstellungen und Workshops.


Verena Kandlers Kunst
Die Kunst von Verena Kandler kreist um das Zusammenspiel von Zeit, Erinnerung und Identität. In ihren Arbeiten erscheint Zeit nicht als lineare Abfolge, sondern als vielschichtige Struktur aus Spuren, Überlagerungen und Wiederkehr. Zeit begegnet uns in der Ausstellung in Form von Archetypen, die uns intuitiv berühren und ansprechen und uns als Spiegel für unsere eigenen inneren Archetypen dienen.
Die Facetten unseres Selbst sind geprägt von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und existieren gleichzeitig. In Anlehnung an mythologische Vorstellungen wie die Nornen wird Zeit als ein fortwährender Prozess des Werdens, Seins und Wandels erfahrbar. Das Selbst und die Erfahrung von Zeit erscheinen dabei als eine Art archäologische Schichtung, in der Erinnerungen, Erfahrungen und Möglichkeiten miteinander verwoben sind.
Durch Überlagerungen, Fragmentierungen und materielle Spuren schafft Verena Kandler visuelle Räume, in denen Transformation sichtbar wird. Ihre Arbeiten laden dazu ein Zeit als dynamischen Prozess zu begreifen, der sich stetig verändert und neu formt. Vergangenheit wird nicht als abgeschlossen verstanden, sondern wirkt aktiv in die Gegenwart hinein. Hier stellt sich die Frage nach einer bewussten Zukunftsgestaltung.
